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Konstruktives Feedback: Wie Videos dir helfen, diese Kommunikationstechnik zu meistern

19. Jan 2022

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Ohne Feedback findet auch keine Weiterentwicklung statt. Feedback kann jedoch schnell negativ aufgefasst werden und könnte zu einer schlechten Stimmung am Arbeitsplatz führen. Heißt das, wir sollten fortan kein Feedback mehr geben, um die Arbeitsatmosphäre nicht zu beschweren? Auf keinen Fall! Regelmäßiges konstruktives Feedback kann sich positiv auf die Motivation und Leistung von MitarbeiterInnen auswirken. Das verringert Fluktuationen sowie Ausfälle und steigert die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Umso wichtiger ist es, konstruktiv Feedback zu geben. Das ist jedoch gar nicht so einfach: Empathie, eine direkte sowie wertschätzende Ansprache und ein Kontakt auf Augenhöhe bedingen, dass Feedback nicht als despektierlich aufgenommen wird. Mit den folgenden Tipps schaffst du es, konstruktives Feedback zu geben, das deine MitarbeiterInnen weiterbringt und die Rückmeldung in positive Synergieeffekte umwandelt.


4 Merkmale eines konstruktiven Feedbacks: positiv, zielführend, konkret und zeitnah

Feedback ist nicht rein negativ, es kann auch total konstruktiv sein.

Zunächst ist es wichtig, mit Paradigmen und Stereotypen aufzuräumen. Der Begriff „Feedback“ ist viel zu negativ behaftet. Wer Feedback gibt, sollte verstehen, dass Feedback nicht zwingend negativ sein muss. Vielmehr können auch positive Auffälligkeiten anerkennend und wertschätzend in einem Feedbackgespräch hervorgehoben werden. Das motiviert. Zugleich sollte auch konstruktive Kritik das Ziel verfolgen, Verbesserungen zu bedingen.

In diesem Zuge solltest du immer hinterfragen, ob dein gegebenes Feedback auch einen positiven Effekt bei MitarbeiterInnen hinterlässt. Gleichzeitig solltest du sie nicht in Watte packen. Nur ein konkretes Feedback ermöglicht Lerneffekte. Im Vorfeld an das Gespräch ist es wichtig, das Ziel des Feedbacks zu formulieren. Die Intention kann sehr unterschiedlich sein: Feedbacks dienen dazu, Leistungsniveaus zu identifizieren und zu bewerten, Kompetenzen zu analysieren, mit Missverständnissen aufzuräumen, an der Weiterbildung von MitarbeiterInnen zu arbeiten oder das Verhalten einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters zu beurteilen.

Die Herausforderung am Feedback geben ist es somit, die Kommunikation so auszulegen, dass die Intention erkenntlich ist und positiv vom Rezipienten bewertet wird. Aus diesem Grund ist es essenziell, dass du Feedback vorbereitest, es jedoch zeitnah äußerst. Nur so gewährleistest du, dass dein Gegenüber auch den Zusammenhang versteht und das Feedback noch nachvollziehbar ist.


Den Rahmen für Feedbackgespräche schaffen

Das SARA Modell ist ein guter Ansatzpunkt, um konstruktives Feedback zu geben.

Tränen in den Augen, ein Wutausbruch oder ein Ohnmachtsgefühl: So sollte ein Feedbackgespräch nicht enden. Feedback kann schnell als Kritik aufgefasst und persönlich genommen werden. Das SARA-Modell bezeichnet die vier Phasen der Reaktion auf Feedback: Schock, Wut, Widerstand und Akzeptanz. Die Reaktionen zeigen bereits: Feedback und die damit einhergehende Kritik sind ein emotionales Unterfangen und benötigen vom Feedbackgeber ein gutes Fingerspitzengefühl.

Als Feedbackgeber kannst du die Perspektive deines Gegenübers einnehmen, um das Gespräch professionell durchzuführen. Sind Emotionen im Spiel, sollte ein angenehmer Rahmen geschaffen werden. Konstruktives Feedback ist daher immer im Vieraugengespräch zu geben. Das gelingt auch in digitalen Teams. Wichtig ist, dass die Atmosphäre vertraulich, ruhig und wertschätzend ist.

Wie das funktioniert? Deine Stimme und deine Wortwahl machen bereits ein Viertel der Kommunikation aus! Achte daher unbedingt darauf, dass du deine Kritikpunkte mit Ich-Botschaften, aber auch Fakten festigst. So sind die Botschaften konkret, aber doch einfühlsam und verständlich kommuniziert. Eine ruhige und freundliche Stimme unterstützt eine positive Aufnahme des Feedbacks. Interpretationen solltest du zwingend in Feedbackgesprächen vermeiden! Sie würden nur zu einer subjektiven Ansicht führen und den Gegenüber bestärken, dass ein persönliches Problem vorliegt. Solchen Missverständnissen kann mit einer sachlichen und objektiven Sprache sowie einer ruhigen Tonlage vorgebeugt werden.

Auf die Sandwichmethode solltest du übrigens verzichten. Bei der Sandwichmethode wird konstruktives Feedback freundlicher formuliert, indem Lob die Kritik ummantelt. Das bedeutet, dass zunächst ein Lob ausgeprochen, dann Kritik ausgeübt und anschließend wieder lobende Worte geäußert werden. Die Kommunikationstechnik klingt sehr attraktiv, da sie das Feedback in Watte packt. Das Problem: Das Feedback bleibt nicht hängen. Traue dich, Feedback konkret zu äußern und das in vertrauenswürdiger Atmosphäre. In einer solchen Atmosphäre wird Feedback niemals bewertend geäußert, sondern beobachtend und lösungsorientiert.


Aufbau einer Feedbackkultur: Mit Kommunikationstechniken professionell kommunizieren

Konstruktives Feedback ist ein essenzieller Bestandteil einer guten Feedbackkultur.

Feedback äußern, gelingt am einfachsten, wenn es innerhalb einer Feedbackkultur erfolgt. In dieser Kultur ist Feedback kein seltenes Phänomen und auch kein Grund zur Sorge. Feedback sollte als das verstanden werden, was es ist: ein lösungsorientierter Ansatz, um Verbesserungen in der Zusammenarbeit bei zuführen. Feedback sollte in einer solchen Kultur regelmäßig erfolgen. Verschiedene Kommunikationstechniken können zum Tragen kommen.

Neben Mitarbeitergesprächen ist eine bekannte Kommunikationstechnik das 360-Grad-Feedback. Es handelt sich hierbei um eine vollständige Beurteilung eines Mitarbeitenden und zwar (anonym) durch KollegInnen, Vorgesetzte, sich selbst und externe Gruppen. Dies erhöht die Akzeptanz des gegebenen Feedbacks enorm, denn es ermöglicht ein objektives Gesamtbild, das alle Perspektiven mit einbezieht. Das Feedbackgespräch wird unter den zuvor beschriebenen Rahmenbedingungen und Zielsetzungen durchgesetzt. Damit ist es jedoch noch nicht getan. Nach einer Beurteilung sollten auch Taten folgen. Im 360-Grad-Feedback wird nach einigen Monaten auch noch mal der Istzustand mit dem Sollzustand verglichen. Ziel ist es, die Entwicklung des Mitarbeitenden zu fördern.

Feedbackgespräche können auch proaktiv von MitarbeiterInnen initiiert werden! Eine gute Kommunikationstechnik hierfür ist das sogenannte „Blitzlicht“. In einer offenen Runde kann jeder innerhalb einer Minute Feedback bezüglich der aktuellen Situation geben. Soll das Feedback privater geäußert werden, ist es ebenso möglich, anonyme Feedbackkästen im Unternehmen aufzubauen oder Sprechstunden zu etablieren, zu welchen MitarbeiterInnen bei Bedarf ohne Voranmeldung erscheinen können und ein offenes Ohr vorfinden können. Konstruktives Feedback ist somit immer beidseitig.


Mit dem simpleshow video maker konstruktives Feedback geben

Mit dem simpleshow videomaker zur perfekten Feedbackkultur.

Feedbackgespräche können auf beiden Seiten für Unbehagen führen. Bei fehlerhafter Umsetzung sind die Gespräche mühsam, starr und nicht ergebnisorientiert. Insbesondere in digitalen Teams oder auch bei der Zusammenarbeit in remote Teams kann Feedback mit Videos unterstützt oder gar ersetzt werden. Mit dem simpleshow video maker erhältst du ein Tool, mit welchem du deine Kommunikation nicht nur sprachlich, sondern auch visuell unterlegen kannst.

Das bietet große Vorteile: Die Bebilderung kann komplexe Situationen, die als negativ aufgefasst werden könnten, es aber eigentlich nicht sind, aufbrechen. Zudem kann sie durch Storytelling Elemente in Feedbackrunden die Employer-Journey abdecken. Durch die Ansprache des Rezipienten selbst lässt sich das konstruktive Feedback spielerisch und zugleich objektiv vermitteln.

Ein einfaches Beispiel: Sales Mitarbeiter Jan leistet immer gute Arbeit. Um seinen Output für das Unternehmen und KundInnen noch mehr zu steigern, könnte er noch mehr zu einem intakten Workflow beitragen, indem er wichtige Informationen über Besonderheiten der Aufträge an KollegInnen weitergibt. Mit der Ansprache in der simpleshow mit: „Das ist Jan. Er…“ oder Passagen wie: „Immer wieder werden Kundenwünsche nicht oder zu spät berücksichtigt. Das stört den Workflow, doch Jan kann helfen!“, können die Kritik in eine Geschichte verpacken und dennoch konkret äußern. Zugleich wird jedoch auch die Relevanz und Wertschätzung von Jans Arbeit durch Aussagen wie „Ein Workflow gelingt nur, wenn sich auch jedes Zahnrad dreht. Mit der Weitergabe von Informationen an KollegInnen kann Jan die Maschinerie in Bewegung bringen. Nur wenn wir zusammenarbeiten, sind wir ein starkes Team“!

Ein Feedback im video maker Format vermittelt somit eine noch größere Botschaft,als ein Vieraugengespräch – ersetzt es jedoch auch nicht. Konstruktive Kritik kann geäußert werden zugleich mit einem Augenzwinkern zeigen, was eine Umsetzung des Feedbacks für den ganzheitlichen Unternehmenserfolg und Teamspirit bedeutet. Das motiviert und zeigt wertschätzend auf, wie wertvoll die einzelne Arbeit ist.

Uns ist Feedback übrigens genauso wichtig wie dir und Jan! Wenn du unseren video maker verwendest, kannst du uns gerne Feedback oder Anmerkungen geben. Wir freuen uns auf einen konstruktiven Austausch!